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DIE AUSSTELLUNG

Zwei Fotografinnen und ein Fotograf zeigen auf drei veschiedene Weisen ihren Umgang mit Unschärfe, einer der aussergewöhnlichsten Methoden fotografischer Darstellung.

Vernissage: 8. Februar 2007, Donnerstag, 19.00 Uhr

Ort: Inselgalerie, Torstr. 207, Berlin-Mitte
www.inselgalerie-berlin.de
Es sprechen: Ilse-Maria Dorfstecher, Leiterin der Inselgalerie
Urszula Usakowska-Wolff, Kunst-Journalistin
"Das, was sie verbindet, ist die Unschärfe, mit der sie mittels einer analogen Kamera ihre Umwelt abbilden. Zwar sind die Erfahrungen, Ausdrucksformen und das fotografische Oeuvre von Eva-Maria Heise, Maciek Dyczkowski und Danuta Kisiel unterschiedlich, denn die ersten Beiden sind ausgebildete Künstler mit zahlreichen Ausstellungen, und die Letztere ist eine Autodidaktin, die sich zum ersten Mal dem Publikum präsentiert, doch ist nicht nur ihr technisches Werkzeug sondern auch ihre Sicht der Dinge analog, also übereinstimmend. Die Fotografien der entrückten und wie mit einem Nebel verhüllten historischen Bauwerke und Skulpturen von Eva-Maria Heise und die verfremdeten Blumenbilder von Danuta Kisiel muten wie Stillleben an. Sie versuchen, die Vergangenheit vor der Vergänglichkeit zu retten, das Vergangene mit dem Gegenwärtigen zu versöhnen, sie sind eine Chronik der einstigen Wahrnehmung für später. Die dynamischen, pulsierenden und rhythmischen Großstadtbilder, in denen Maciek Dyczkowski dem Lebensgefühl der Menschen in den Metropolen und ihrem Kampf um den angemessenen Platz in Raum und Zeit nachgeht, scheinen sich vor unseren Augen in Luft aufzulösen. Sie zerfließen, ihre Formen und Konturen verschwinden, flimmern irritierend und irreführend vor den Augen, denen man sowieso nicht trauen darf, denn wir meinen zwar etwas zu sehen, auch wenn wir das Gesehene nicht verstehen. Die abgebildete Welt ist nur ein kleiner verschwommener Ausschnitt dessen, was uns umgibt: Fragment eines unfassbaren Ganzen. Die unverschärfte Art, in der Eva-Maria Heise, Danuta Kisiel und Maciek Dyczkowski unsere verfremdete Welt abbilden, schärft unsere Wahrnehmung für die unvergängliche Schönheit von Kunst und Natur und die melancholische Vergänglichkeit unserer Existenz in Raum und Zeit." (Urszula Usakowska-Wolff, www.usakowska-wolff.com)

Dauer der Ausstellung: 9. Februar - 3. März 2007

Finissage: 3. März, Samstag, 15.00-17.00 Uhr

Info-Karte (Layout: Eva-Maria Heise und Michael Rentsch)
als pdf bitte hier (51 kB)

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Mit Unterstützung von NIKE Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.
www.nike2001.de

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